Erfahrungsbericht: Patient und ambulante videounterstützte Parkinsontherapie

Ich heiße W.S. bin noch voll erwerbstätig, 60 Jahre alt, habe meine Examina in Biologie und Sport für das höhere Lehramt abgelegt und arbeite in der Erwachsenenbildung. Ich kenne meine Diagnose seit nunmehr 7 Jahren und möchte aus einer positiven Erfahrung mit mvb, meine ganz persönlichen Eindrücke, Vermutungen und Erfahrungen äußern. Ich glaube Morbus Parkinson (M.P.) bis zu einem gewissen Punkt etwas einschätzen zu können und bin deshalb weit entfernt von Ratschlägen – ich biete Selbsterfahrung und gebe ein Stück meines Weges preis, in der Hoffnung das Behandlungsprogramm zu unterstützen und Suchenden (wie mir) einen Orientierungshinweis zu zeigen.  
 
Mein Bericht und besonders mein Dank an meine Neurologen Dr. Lehmann und Dr. Venker für die Diagnose, Beratung und Betreuung seither und speziell an das MVB-Team für sehr tiefgreifende Gespräche, eine hervorragende Betreuung und große Erfahrung in Möglichkeiten zur Optimierung der Medikation. Ich bin danach spürbar besser eingestellt und fühle mich auch so – vielen Dank! Es ist auch sicherlich leicht nachvollziehbar, dass man bei mehrfach täglicher Gelegenheit als Patient zu berichten und als Arzt den Patienten wirklich alltagsnah kennen zu lernen, die besten Voraussetzungen für eine optimierte Behandlung hat. Das war mir Motivation, dem Angebot von Dr. Venker, bei einem der punktuellen Regelbesuche in der Praxis pro Quartal, spontan zuzusagen.

Wie alles begann……
Medizinisch konnte meine Medikation sehr gut optimiert werden, was mir als Naturwissenschaftler einleuchtet und mich überzeugt. Das Vertrauen zu meinen Ärzten ist noch gewachsen. Im Ergebnis nehme ich eine Verbesserung meiner körperlichen Situation wahr, obgleich mich aus orthopädischen Gründen heftige Rückenschmerzen plagen.     

Was mir aber nicht minder wichtig erscheint: die meisten meiner oben gemachten und beschriebenen Beobachtungen wurden im Laufe der Therapie thematisiert, bestätigt, mit Übungen initiiert oder in den Betreuungsgesprächen ausgetauscht. Zeit lassen, Ruhe, Bewegungsmuster, positive Einstellung/Freude, Gekonntes üben, Gymnastik, Lautstärke, Entschlossenheit u.v.m.

Diese wochenlange Bestätigung meiner Theorien, die intensive Betreuung während dieser Zeit und der Erfolg in Richtung einer Optimierung/Verbesserung meiner gesundheitlichen Situation hat mich noch mehr bestärkt auf meinem persönlichen Weg – er ist das Ziel! Und ich danke nochmals allen, die mir Wegweiser, Meilenstein oder Streckenbetreuerin waren!

Obgleich das sehr persönliche Einsichten sind – vielleicht kann jemand etwas damit anfangen; mir geht es damit jetzt/zur Zeit relativ gut – aber das war nicht immer so!

W.S.
 

» zum Original

» zurück