Sehr geehrter Herr Rzesnitzek,
 
das freut mich sehr, dass über das große Engagement von Frau Prof. Dr. Henneberg in einem Artikel der DPV Nachrichten berichtet werden soll. Gerne können Sie von mir hierzu ein Statement erhalten.
 
Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, eine ambulante videogestützte Parkinsontherapie zu erhalten. Zu der Historie möchte ich gerne vorab einige Infos mitteilen. Ich war vom 04.02. - 20.02.2016 in einer Parkinsonfachklinik, da ich aufgrund meiner über 20-jährigen Erkrankung mittlerweile von starken Wirkungsfluktuationen betroffen bin. In der Parkinsonfachklinik wurde innerhalb kurzer Zeit eine Hochdosistherapie "Dopaminagonist" eingeführt. Die Wirkungsfluktuationen wurden durch diese Therapieform jedoch nicht reduziert, sondern extrem verstärkt. Aus der Klinik wurde ich entlassen, obwohl mein Gesundheitszustand sich verschlechtert hatte. Mir wurde seitens der Klinik empfohlen, zu Hause weiter mit den Medikamenten zu "experimentieren".
Zu diesem Zeitpunkt kam der Vorschlag meiner behandelnden Neurologin, Frau Prof. Dr. Henneberg, genau richtig, eine videogestützte ambulante Therapie durchzuführen. Nach kurzer Kontaktaufnahme zu der Fa. mvb GmbH wurden in meiner Wohnung unkompliziert und benutzerfreundlich alle notwendigen technischen Geräte aufgebaut, sodass Mitte Mai die Therapie starten konnte.
Täglich machte ich mehrere Aufnahmen. Die erste Aufnahme direkt nach dem Aufstehen. Dann folgten über den Tag  hinweg weitere  Aufnahmen. Nach 18.00 Uhr konnte ich dann ein Tagesresümee mitteilen. Über den Tag hinweg bekam ich dann über die Mitarbeiter von mvb körperliche Übungen zur Erfassung meiner Beweglichkeit.

Mit diesen umfänglichen Informationenen (Video mit verschiedenen Übungen, eigene Einschätzung meiner Tagesverfassung und dem jeweiligen Tagesresümee) konnte sich meine behandelnde Neurologin dann tagtäglich über meinen Gesundheitszustand ein Gesamtbild verschaffen und so in kleinen Schritten meine Medikation anpassen.
Dank des großen Engagements und der Geduld meiner Neurologin ist es gelungen, in vielen Etappen Medikation und Dosierung im positiven Sinne anzupassen. Mit dem Abschluss der Videobegleitung war der medikamentöse Veränderungsprozess zwar noch nicht abgeschlossen, ich bin jedoch davon überzeugt, dass es der richtige Weg war, um die Wirkungsfluktuationen besser in den Griff zu bekommen.

Ich danke Frau Prof. Dr. Henneberg und dem Team der Firma MVB  ganz herzlich, da es mit Ihrer Hilfe gelungen ist, ein Stück Lebensqualität zurück zu gewinnen.    

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