Mein Name ist xxxxxxxxx bin 73 Jahre alt , und seit August 2014 an Morbus Parkinson erkrankt.

Nach einem Schlaganfall im August 2014 diagnostizierte der von mir konsultierte Neurologe „ Morbus Parkinson".

Diese Diagnose habe ich mit ungläubigen Erstaunen zur Kenntnis genommen ohne die Tragweite überhaupt zu ahnen bzw. zu begreifen.

Eine zweite Meinung wurde von mir auf anraten einiger Freunde und unseres Hausarztes eingeholt. Und bestätigte die Diagnose.

Ich recherchierte im Internet, und sonstigen Medien. Schilderungen anderer Betroffenen haben mir die schwere dieser Erkrankung erst richtig zu Bewusstsein kommen lassen.

Ich besuchte dann die Parkinson Selbsthilfe Gruppe in Essen .Die Leiterin der Gruppe Frau Kaminski gab mir erste wertvolle Typs. Weitere Gespräche mit anderen Betroffenen in der Gruppe waren sehr hilfreich und ließen in mir den Entschluss reifen nicht passiv auf das kommende „ wie das Kaninchen auf die Schlange zu warten" ,sondern aktiv mich mit der Krankheit auseinanderzusetzen und dagegen zu kämpfen. Der offene Umgang mit der Krankheit und das Annehmen war für mich sehr wichtig.

Ich wechselte dann meinen mich behandelnden Neurologen ‚ da eine von mir gestellte Frage nach einem Medikament in einem cholerischen Anfall des Arztes endete und meine Frage weiterhin unbeantwortet blieb. Seit ca. Wahren bin ich in Behandlung bei Prof. Dr. Muhlack in der Ambulanz des St. Joseph Krankenhauses in Bochum ‚und schätze die fachliche Kompetenz und den offenen und freundlichen Umgang.

Auf Anraten von Prof.Dr.Muhlack habe ich jetzt an der ambulanten Video unterstützten Parkinson Therapie teilgenommen. Danach sind Veränderungen an der Medikation vorgenommen worden. Herzlichen Dank auch an Dr.Neumann und Assistentin Frau Kaminski für die gute Betreuung.
Da bei mir der Rigor sowie Sprachstörungen auffällig sind, nehme ich an einer Logopädische Behandlung sowie regelmäßiger Krankengymnastik teil und habe dort schon gute Erfolge erzielt.

Der regelmäßige Besuch und Training in einem guten Sportstudio, meist 3 mal wöchentlich mit Gymnastik und Ausdauertraining sollen dass Fortschreiten der Krankheit möglichst verlangsamen.

Allen neu Erkrankten kann ich nur raten: Offen mit der Erkrankung umzugehen „sich nicht in sein Schneckenhaus zurück zu ziehen, Sich Hilfe und Beratung bei den Parkinson Selbsthilfe Gruppen zu holen.
Ein Erlebnis mit einer Bekannten die ich zufällig bei meinen Zahnarzt wiedertraf und ich mich nach ihrem Befinden erkundigte ‚die daraufhin sehr verlegen reagierte und verschämt von Ihrer Parkinson Erkrankung redete und darum bat doch niemand davon zu erzählen ließ mich erschrecken.
Denn verschweigen bringt keine Hilfe nur Einsamkeit.

Als Ergebnis dieser Behandlung kann ich feststellen das die Medikation optimiert wurde sowie ich die Sicherheit habe auch in naher Zukunft eine Perspektive für eine erfolgreiche Behandlung habe 

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