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Ärztliche Videobegleitung zu Hause Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,

wir bieten Ihnen und Ihren Angehörigen eine verständnisvolle Parkinsonassistentin, eine erfahrene Krankenschwester, die Ihnen bei all Ihren Fragen rund um die Erkrankung Parkinson telefonisch zur Seite steht. Gemeinsam mit Ihrem Neurologen bereitet sie regelmäßig Ihre Besuche in der Praxis vor. So erhält Ihr Arzt ein vollständiges Bild, um die bestmögliche therapeutische Entscheidung zu treffen. Diese  persönliche Begleitung wird (für Sie kostenfrei) von gesetzlichen und privaten Krankenkassen vollständig übernommen. Warum eine telefonische Ansprechpartnerin?
Viele Patienten wünschen sich einen verlässlichen Ansprechpartner, schätzen aber auch ein gewisses Maß an Anonymität. Mit der persönlichen Begleitung für Parkinsonpatienten möchte Ihre Krankenkasse diese Versorgungslücke schließen.

 

Warum ist eine rechtzeitige Anpassung der Therapie für Patienten so wichtig?

Mit der richtigen Medikation können Parkinsonpatienten lange beschwerdearm leben. Aber unter der Einnahme von Parkinsonmedikamenten können, oft schleichend, unerwünschte Wirkungen auftreten, die neben körperlichen Beschwerden auch das Wesen und das Wollen eines Menschen verändern. Im Rahmen der persönlichen Begleitung fragt eine speziell geschulte Parkinsonassistentin regelmäßig nach typischen Frühzeichen möglicher Veränderungen. Werden diese frühzeitig erfasst und Ihrem Neurologen berichtet, können rechtzeitig geeignete Maßnahmen getroffen werden. Mit Hilfe der persönlichen Begleitung kann Ihr Neurologe sicherstellen, dass Ihre Therapie

  • dem aktuellen Stadium Ihrer Erkrankung gerecht wird
  • Ihnen die bestmögliche Beweglichkeit über den Tag erhält
  • optimal auf Sie abgestimmt ist,um Nebenwirkungen und das Risiko von Folgekomplikationen zu minimieren
Rechtzeitig vorgenommen, reichen oftmals kleine Korrekturen, um Ihre gewohnte Beweglichkeit zu erhalten und Ihnen eine aufwendigere Neueinstellung zu ersparen.
     
     

Fragen aus der Praxis

So profitieren Patienten von der persönlichen Begleitung durch eine Parkinsonassistentin

Fragen aus der Praxis

Tobias Volk (56) Erstdiagnose Parkinson vor 2 Jahren

Warum empfi ehlt mir mein Arzt auch als Neuerkrankter teilzunehmen?
Parkinsonexperten unterscheiden mindestens drei Verlaufstypen der Erkrankung, die unterschiedlich zu behandeln sind. Ihr Neurologe möchte rechtzeitig den richtigen Behandlungsweg für Sie einschlagen. Dabei
unterstützt ihn die Parkinsonassistentin, indem sie mit Ihnen am Telefon einen speziell entwickelten Fragebogen durchgeht. Die Ergebnisse werden an Ihren Neurologen übermittelt. Für Sie persönlich bedeutet dies mehr Sicherheit, frühzeitig die richtige Therapie zu erhalten.

Erika Kessler (68) Erstdiagnose vor 9 Jahren


Ich reagiere zunehmend unvorhersehbarer auf körperliche Belastungen und Stress. Wie kann mir die neue Versorgung hier helfen?

Mit Fortschreiten der Erkrankung ändern sich die Anforderungen an die Medikation. Medikamente werden zunehmend schlechter vertragen. Infekte,  Verdauungsstörungen, die Gabe von Antibiotika, können den Zustand akut verschlechtern. Mit der Parkinsonassistentin steht Ihnen kontinuierlich eine kompetente Ansprechpartnerin zur Seite. Sie ist trainiert, mögliche Komplikationen im Vorfeld sicher zu erkennen und Ihren Neurologen umgehend
zu informieren. So kann durch rechtzeitiges Handeln ein drohender Krankenhausaufenthalt vermieden werden.

Ursula Pfaffenbach (64) Erstdiagnose vor 5 Jahren


Ich habe das Gefühl, von den Medikamenten nicht mehr richtig zu profi tieren, obwohl die Dosen stetig erhöht wurden. Welchen Nutzen darf ich von der neuen Versorgung erwarten?

In den Nervenzellen schreitet die Erkrankung langsam, oft über Jahrzehnte, kontinuierlich voran. Dennoch gibt es mit Fortschreiten der Erkrankung
Wechsel zwischen „guten“ und „schlechten“ Phasen. Ursächlich liegen meist stark wechselnde Einflüsse wie Verdauungsstörungen, Infekte, erhöhte Stressanfälligkeit, fehlerhafte Einnahme der Tabletten zugrunde. Im Rahmen der persönlichen Begleitung für Parkinsonpatienten ist die Parkinsonassistentin auf das Erkennen dieser wechselnden äußeren Einflüsse besonders geschult. Regelmäßig geht sie mit Ihnen am Telefon die wichtigen Punkte durch: Ernährung, Verdauung, Essenszeiten, Einnahme der Tabletten, richtiger Umgang mit Stress. Sie profi tieren doppelt. Zum Einen verhelfen Ihnen diese gezielten, einfachen und sehr wirkungsvollen nichtmedikamentösen Maßnahmen zu einer guten und gleichmäßigen Beweglichkeit. Zum Anderen wird Ihre Medikation nicht überdosiert.
     

Vorteile der persönlichen Begleitung für Patienten und Angehörige

Die Parkinsonassistentin

  • bereitet die Besuche in der Praxis des Neurologen regelmäßig vor. So können die Patienten sicher sein, dass der Neurologe die bestmögliche Behandlung findet.
  • dokumentiert die aktuell eingenommene Medikation, sowie aktuelle Beschwerden. Diese übermittelt sie dem Neurologen im Vorfeld. So bleibt Patienten mehr Zeit für Wesentliches im ärztlichen Gespräch.
  • erkennt schon im Vorfeld frühe Anzeichen drohender Komplikationen und erspart so Patienten einen stationären Aufenthalt.
  • hat als medizinische Fachkraft einen „kurzen Draht“ zum Neurologen und kann zur Vermeidung eines Krankenhausaufenthaltes einen zeitnahen Termin vereinbaren.
  • vermittelt in regelmäßigen Telefonaten wertvolle Hinweise zum richtigen Umgang 0mit der Erkrankung.
     
Kliniken

Die persönliche Begleitung durch eine Parkinsonassistentin ist eine besondere und für Patienten kostenfreie Leistung ausgewählter gesetzlicher und privater Krankenkassen.

Ist Ihre Krankenkasse auch dabei?

Informieren Sie sich unter:Telefon: 0800/46 36 682
Empfohlen vom Berufsverband Deutscher Neurologen und der Deutschen Parkinson Vereinigung.


 

 
Initiative Gesundheitswitrtschaft Rheinland-Pfalz Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. Berufsverband Deutscher Neurologen