Vorteile der ärztlichen Videobegleitung

Ärztliche Videobegleitung zu Hause

Es geht um Ihre Gesundheit!

Parkinson ist eine chronische Erkrankung, die medizinische Behandlung
ist anspruchsvoll. Mit Fortschreiten der Erkrankung muss die Dosis der Medikamente regelmäßig erhöht werden. Wirksame Parkinsonmedikamente zeigen in hohen Dosen oftmals erhebliche Nebenwirkungen. In ungünstigen Fällen erhöht die Parkinsonmedikation das Risiko, vorzeitig zu versterben
um das 3,5-Fache.

Es kostet Sie lediglich 10 Minuten vor der Kamera, Ihrem Neurologen die notwendigen Informationen bereitzustellen, um gemeinsam mit  ausgewiesenen Parkinsonspezialisten, das Risiko für schwerwiegende Spätkomplikationen durch ein sorgfältiges Abwägen der Medikamente, zu minimieren. Die ärztliche Videobegleitung wird von führenden Kliniken, der Deutschen Parkinson Vereinigung e. V. und dem Berufsverband deutscher Neurologen empfohlen.

Vorteile der ärztlichen Videobegleitung:
In einer Praxis erhält ein Neurologe von seinem Parkinson-Patienten nur eine Momentaufnahme. In einer Klinik werden Sie zu festen Zeiten bei  Visite regelhaft ein- bis zweimal am Tag gesehen. Zu Hause, bei der ärztlichen Videobegleitung bestimmen Patienten selbst, wann und wie oft sie ihre augenblickliche Situation dem Arzt mitteilen möchten, d. h., wie viele persönliche Videovisiten Ihr Neurologe pro Tag erhält. Der Neurologe in der Praxis wird die Aufnahmen mit einem weiteren Parkinsonexperten
einer Klinik (Zweitmeinung) auswerten.

Eine Parkinsonassistentin führt Patienten durch die Therapie. Neben dem Neurologen ist sie für Patienten und Angehörige die persönliche und telefonische Ansprechpartnerin.

  

 

Vorteile der ärztlichen Videobegleitung

So hilft Telemedizin Parkinson-Patienten
Deutschlandweit nutzen Parkinsonspezialisten die ärztliche Videobegleitung zu Hause, um im Rahmen von Verlaufskontrollen die notwendigen Anpassungen der Parkinsonmedikation bei ihren Patienten zu Hause sicher vorzunehmen. Unter www.parkinsonspezialisten.de werden Ihnen nach Eingabe ihrer Postleitzahl, ausgewiesene Parkinsonspezialisten in ihrer Umgebung angezeigt. Telefonisch erhalten Sie kostenlos und
unverbindlich Auskunft unter folgender Nummer 0800-4636682.

Nachfolgend möchten wir gerne von einem Patienten berichten.

Nehme ich die richtigen Medikamente ?
Wann lohnt sich ein Wechsel meiner Medikamente?


Herr Thomas Volk (64 Jahre) ist seit 6 Jahren an Parkinson erkrankt.

Schon frühzeitig bekam er von seinem Neurologen, neben L-Dopa, einen Dopaminagonisten verordnet. Immer, wenn seine Beweglichkeit unter der Medikation nachließ, wurde in regelmäßigen Abständen die Dosis des Dopaminagonisten erhöht. Das Ergebnis war für Herrn Volk in den ersten 4 Jahren stets zufriedenstellend. Seit 2 Jahren bleiben die gewünschten Effekte aus. Sein Gang wurde in den letzten 2 Jahren so unsicher, dass er aus Angst zu stürzen, ohne Rollator nicht mehr das Haus verlässt. Seine Sprache klingt zunehmend undeutlich verwaschen. Seine Ehefrau klagt, dass nach der Steigerung des
Dopaminagonisten vor 2 Jahren, ihr Mann Tag und Nacht vor dem PC sitze. Herr Volk nimmt seine Medikamente sehr gewissenhaft ein und macht sogar regelmäßig Gymnastik. Er hatte die Hoffnung aufgegeben, dass sich sein Zustand noch einmal entscheidend verbessern könne. Dem Vorschlag seines Neurologen, mithilfe von Telemedizin seine Medikamente anzupassen, steht Herr Volk anfangs skeptisch gegenüber. Die Aussicht, dass ein bekannter Parkinsonspezialist an der Universität Bochum für eine Zweitmeinung mit in die Therapie eingebunden wird, lässt ihn einwiligen.

Nachdem die Kamera bei Herrn Volk aufgestellt wurde, macht er an jeweils 3 Tagen in der Woche 4–5 Videoaufnahmen von jeweils 2 Minuten Dauer. Sein Neurologe und der Parkinsonspezialist der Universität Bochum analysieren gemeinsam die Videoaufnahmen.

In den Aufnahmen fällt auf, dass die motorischen Beschwerden trotz der langen Krankheitsdauer gut auf L-Dopa ansprechen. Auch finden sich keine Hinweise auf eine Demenz. Demenz. Nach einer Woche steht fest, Herr Volk leidet unter einem Parkinson mit einer primär motorischen Symptomatik, die auf Gabe von Dopamin gut anspricht. Ein Großteil seiner Beschwerden ist auf unerwünschte Wirkungen
des hoch dosierten Dopaminagonisten zurückzuführen. Nach eingehender Beratung und unter Würdigung der klinischen Symptome schlägt der Parkinsonspezialist der Universität Bochum dem niedergelassenen Neurologen einen Wechsel des Dopaminagonisten vor.

Einen Tag nach Umstellung der Medikation verschlechtert sich zunächst die Beweglichkeit von Herrn Volk. Doch schon am fünften Tag nach der Umstellung sehen und hören die Experten vor der Kamera einen überglücklichen Patienten. „Das hätte ich nie für möglich gehalten! Ich kann mir wieder die Hose selber
hochziehen, komme alleine aus dem Sessel. Es ist, als ob das Rad der Zeit um 5 Jahre zurückgedreht wurde“.

Das Ergebnis ist verblüffend, wird vor der Kamera aber nicht selten beobachtet. Erfreulicherweise liegt die Dosis des eingewechselten „neuen“ Dopaminagonisten bei diesen Patienten meist erheblich niedriger. Der Behandlungserfolg von Herrn Volk ist seit 2 Jahren stabil.

Über einen ähnlich Fall, in Zusammenarbeit mit einem Parkinsonexperten in Essen, können Sie auf unserer Homepage unter www.Parkinsonspezialisten.de lesen.

Fazit: Sofern Parkinson-Patienten
… keine Anzeichen einer Demenz zeigen,
… Dopaminagonisten länger als 3 bis 4 Jahre einnehmen,
… die deutliche Erhöhung der Medikation als wirkungslos empfinden lohnt sich im Rahmen einer  Verlaufskontrolle, der Versuch einer kontrollierten Umstellung auf ein anderes Präparat, mithilfe der ärztlichen Videobegleitung zu Hause.

Nimmt Ihre Kasse an der Versorgung teil, werden die Kosten vollständig getragen.
Unverbindliche Beratung:

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Initiative Gesundheitswitrtschaft Rheinland-Pfalz Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. Berufsverband Deutscher Neurologen